Ran an den Ball




Gut vorgebeugt ist halb gewonnen – so vermeidet man Fußballverletzungen

(djd). Von der G-Jugend bis zu den Senioren, vom Bolzen auf dem Pausenhof bis zum Wochenendkick im Park: Fußball ist Deutschlands Breitensport Nummer eins. So viel Spaß das Kicken auch macht, bringt es doch ein hohes Verletzungsrisiko mit sich. Schnelle Sprints, häufige Richtungswechsel und harte Zweikämpfe sind die Ursachen. Sie führen zu typischen Blessuren wie Verletzungen der Bänder, Zerrungen und Faserrissen der heranführenden Oberschenkelmuskulatur oder auch zu Blutergüssen, Verrenkungen und Entzündungen in der Hüft- und Leistengegend.

Umfassendes Aufwärmprogramm

Umso wichtiger ist gezielte Prävention. Das oberste Gebot heißt: Erst aufwärmen, dann auf den Rasen. Zu einem umfassenden Aufwärmprogramm gehören ein Lauftraining, Übungen für Muskelkraft, Gleichgewicht, Koordination und Schnellkraft. Weiterhin sollte die Ausdauer trainiert werden. Denn je langsamer die Muskeln ermüden, desto geringer ist die Gefahr für Verletzungen. Außerdem ist es notwendig, die eigene Kraft richtig einschätzen zu können und sich nicht zu übernehmen. Es müssen genügend Pausen eingelegt werden und nach dem Training sind Regeneration, Stretching und Cool-down Pflicht. Kommt es trotzdem zu einem Unfall auf dem Platz, zählen die richtigen Sofortmaßnahmen. Sportmediziner empfehlen die sogenannte PECH-Regel: Pause, Eis, Compression (Druckverband) und Hochlagern. Darüber hinaus kann sich das natürliche Arzneimittel Traumeel zur Unterstützung des Heilungsprozesses eignen. 14 natürliche Inhaltsstoffe wie Arnika, Kamille, Beinwell und Echinacea können als Salbenverband die Entzündung regulieren, Blutergüsse sowie Schwellungen lindern und so die Heilung beschleunigen.

Kopfballzweikampf: Hierbei kann es zu Platzwunden, Blutergüssen oder gar Jochbeinbrüchen kommen. Foto: djd/Traumeel/thx
Kopfballzweikampf: Hierbei kann es zu Platzwunden, Blutergüssen oder gar Jochbeinbrüchen kommen.
Foto: djd/Traumeel/thx

Erst kurieren, dann trainieren

Nach Möglichkeit sollte man zudem einen Arzt aufsuchen, um schlimmere Verletzungen auszuschließen. In jedem Fall gilt das Motto „Erst kurieren, dann trainieren“ – mehr unter www.bewegung-und-fitness.de. Denn oft sind schlecht verheilte Schäden der Grund für neue, schwerere Verletzungen. Ein umsichtiger Trainer steigert die Belastung des betroffenen Spielers behutsam.

Starke Mitte – seltener verletzt

(djd). Die Becken- und Leistenregion ist bei Fußballspielern besonders anfällig. Schätzungsweise 60 Prozent aller Spieler haben hier mindestens einmal mit Beschwerden zu tun. Gründe sind häufig Überbelastung und eine zu schwache Rumpfmuskulatur. Zur Stabilisierung eignen sich Koordinations- und Kraftübungen der beckengürtelübergreifenden Muskulatur. Durch Kräftigung lässt sich zudem einer sogenannten „weichen Sportlerleiste“ vorbeugen.



About Seminar Coach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*