Gesucht – gefunden




So kommt der neue Job übers Netz zum Bewerber

(djd). Wer über das Internet einen neuen Job sucht, dem eröffnen sich immer mehr Möglichkeiten. Denn inzwischen sind dort zunehmend Personalverantwortliche von Unternehmen unterwegs, um Kandidaten zu finden, die für sie interessant sind. Der Mangel an geeigneten Fachkräften für viele ausgeschriebene Stellen führt dazu, „dass viele Top-Unternehmen bereits eigene Teams gebildet haben, die in Jobportalen nach Kandidaten Ausschau halten“, beobachtet Carsten Franke, Sprecher der Stellenbörse JobStairs. Einen Überblick darüber, wie sich Bewerber gezielt darauf einstellen und entsprechende Profile einrichten können, findet sich auf www.experten-im-chat.de.

Die vielen Möglichkeiten der Stellensuche

Generell ist es für Bewerber wichtig zu wissen, wo und wie sie sich am besten positionieren, um interessante zukünftige Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen. Dennis Blöcher, Leiter Personalreferat sowie Leiter Personalmarketing beim schwäbischen Motorsägen- und Gerätehersteller Andreas Stihl, rät: „Bewerber können bei XING ein Profil anlegen, in dem sie Angaben zu Berufserfahrung, Ausbildung, Qualifikationen, Interessen etc. machen. So können sie von Personalern gefunden und über XING kontaktiert werden.“ Außerdem sei es auf diese Weise möglich, sich über Trends zu informieren und mit Kollegen sowie Geschäftspartnern in Kontakt zu bleiben. „Auch auf www.jobstairs.de können Bewerber ihr Profil einstellen. Mit dem Stellengesuch landet es direkt bei den 57 Partnerunternehmen“, erklärt Carsten Franke von JobStairs, der viele Firmen zum Thema Recruiting berät. Sein Tipp für Jobsuchende: „Zusätzlich können sie prüfen, in welchen fachspezifischen Foren es die Rubrik Jobs gibt und sich dort aktiv beteiligen.“

Wer über das Internet einen neuen Job sucht, dem eröffnen sich immer mehr Möglichkeiten. Foto: djd/www.jobstairs.de/thx
Wer über das Internet einen neuen Job sucht, dem eröffnen sich immer mehr Möglichkeiten.
Foto: djd/www.jobstairs.de/thx

Wie Bewerber positiv auffallen

Wer seine Qualifikationen ins Netz stellt, möchte damit einen guten Eindruck machen – späteres Arbeitsverhältnis erwünscht! Dennis Blöcher verrät, wie man dies erreicht: „Die idealen Kandidaten schauen sich die Anforderungen, die in der Stellenbeschreibung genannt sind, genau an und heben entsprechende Qualifikationen hervor. Neben den erforderlichen Qualifikationen, die für das Unternehmen wichtig sind, ist die Sozialkompetenz bedeutend. Dazu gehören beispielsweise Kritik-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit sowie Engagement.“ Sandra Hoffmann, Leiterin des Bereichs Personalmarketing und Personalentwicklung der Bertrandt AG, nennt die Expertisen, nach denen sie und ihre Kollegen aktuell Ausschau halten: „Bei Bertrandt sind gerade Elektronikspezialisten, Informatiker und Motorspezialisten gefragt. Auch Mechatroniker haben sehr gute Chancen. Mit Kompetenzen im Bereich Projektmanagement oder interkulturelle Projekterfahrung haben Bewerber gute Chancen.“

Die richtige Selbstdarstellung

Wenn es dann darum geht, Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen, ist laut Dennis Blöcher Vollständigkeit gefragt: „Wir Personaler möchten gerne alle Zeugnisse sehen. Wenn jemand von einem Unternehmen Zwischenzeugnisse und ein Endzeugnis hat, kann er die Zwischenzeugnisse weglassen. Die Zeugnisse der letzten fünf Jahre werden höher bewertet als diejenigen der zu sehr lange zurückliegenden Tätigkeiten.“ Er empfiehlt, mithilfe einer chronologischen Reihenfolge der Zeugnisse durch den persönlichen Werdegang zu führen. Blöchers Tipp für das darauf folgende Bewerbungsgespräch: sich so natürlich wie möglich zu verhalten. „Kandidaten sollten es vermeiden, vorgefertigte Antworten auf vermeintlich passende Fragen zu geben, sondern lieber offen und ehrlich antworten.“ Sandra Hoffmann ergänzt aus ihrer Sicht: „Dabei können auch ‚Schwächen‘ genannt werden, wenn sie für den Berufsalltag nicht relevant sind.“ Kontraproduktiv wäre es allerdings, sich beispielsweise als Trainer zu bewerben, obwohl man nicht sicher vor Leuten reden kann.

Weitere Informationen für Interessierte gibt es hier:

– www.arbeitsagentur.de – Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine kostenfreie, neutrale und individuelle Berufsberatung sowie eine Jobbörse an.

– www.jobstairs.de – JobStairs feiert 2013 zehnjähriges Jubiläum. Über die Online-Stellenbörse JobStairs lassen sich stets aktuelle Jobs in Top-Unternehmen finden, die auch selbst aktiv im Internet nach Kandidaten suchen.

– www.xing.com – Über dieses Businessnetzwerk können Bewerber Kontakte zu interessanten Unternehmen knüpfen.

– www.bitkom.org – Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien informiert darüber, wie aktiv die Deutschen in sozialen Netzwerken sind.

– www.bewerbung-tipps.com – Hier gibt der Dipl.-Wirt. Inf. Stephan Reins viele gute Tipps für das Verfassen einer Bewerbung.


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