Eine saubere Sache



Berufschancen rund ums Wasser: Ausgebildete Fachkräfte sind gefragt

(djd). Wasser ist ein unverzichtbares Lebensmittel. Doch Reinheit und Frische des wertvollen Rohstoffs kommen nicht von selbst: Ohne eine intakte Versorgung sowie ohne eine umweltschonende Beseitigung und Reinigung von Schmutzwasser drohen Hygiene und Gesundheit auf der Strecke zu bleiben. Ausgebildete Fachkräfte kümmern sich um buchstäblich saubere Verhältnisse – ein Beruf mit technischem Hintergrund, der vielfältige Aufstiegschancen bietet. Drei Jahre dauert die Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice. Jeweils 50 Prozent umfassen dabei die Kernqualifikation sowie die anschließende Spezialisierung des Azubis. Das erlernte Fachwissen wird vor der IHK oder der Handwerkskammer geprüft.

Gute Perspektiven auf dem Berufsmarkt

„Ausgebildete Fachkräfte sind begehrte Spezialisten mit sehr guten Zukunftsaussichten“, sagt Gerhard Treutlein, Geschäftsführer des Verbandes der Rohr- und Kanal-Technik-Unternehmen (VDRK). „Schulabgänger, die sich für diesen Berufsweg interessieren, haben nicht nur gute Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, sondern auch anschließend alle Möglichkeiten, ob in einem Fachbetrieb, im öffentlichen Dienst oder in der Industrie.“ Wer möchte, kann nach dem Abschluss noch einen Meisterlehrgang besuchen, sich zum Techniker der Fachrichtung Umweltschutztechnik fortbilden oder auch ein Studium absolvieren.

Handwerkliches Geschick und Interesse an technischen Themen zählen zu den Grundvoraussetzungen für angehende Rohr- und Kanal-Fachkräfte.
Foto: djd/VDRK

Spezialisten für den Umweltschutz

Zu den typischen Aufgaben gehören die Reinigung, Untersuchung, Dichtheitsprüfung und Reparatur von Rohren und Kanälen, das alles mittels modernsten Hightech-Geräten (Roboter, TV-Anlagen usw.). „Unsere Fachkräfte leisten damit einen wichtigen Beitrag zu Sicherheit, Gesundheits-, Umwelt- und Bestandsschutz“, so Treutlein weiter. Interessenten für diese Ausbildung sollten über gutes technisches Verständnis und viel handwerkliches Geschick verfügen. Mindestens ein guter Hauptschulabschluss gehört ebenso zu den Voraussetzungen wie das Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern. Unter www.ausbildung.vdrk.de gibt es mehr Infos und Adressen von Ausbildungsbetrieben in der Region.

Lebenslanges Lernen gehört dazu

(djd). Technische Berufe befinden sich in einem permanenten Wandel. Der Rohr- und Kanalbereich bildet dabei keine Ausnahme – ganz im Gegenteil: Die Anforderungen des Gesetzgebers sowie Umweltschutzrichtlinien werden immer höher und erfordern ein ständiges Lernen, auch nach Abschluss der dreijährigen Ausbildung. Wer möchte, kann dazu verschiedene Qualifikationsmöglichkeiten nutzen – ob als angehender Meister für Rohr-, Kanal- und Industrieservice oder sogar mit dem Studiengang zum Diplom-Ingenieur Umwelttechnik. Mehr Infos gibt’s unter www.ausbildung.vdrk.de nachzulesen.

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