Datenschutz im Internet: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?




Studie zum Umgang der Bundesbürger mit ihren eigenen Daten im Internet

(mpt-193). Mit einfachen Phishing-Tricks kommen Betrüger heute nicht mehr so leicht an die Bankdaten ihrer Opfer wie noch vor einigen Jahren. Zum einen sind die User vorsichtiger geworden, zum anderen haben die Banken ihre Sicherheitsvorkehrungen ständig verschärft. Allerdings haben auch die Täter dazugelernt und versuchen auf andere Weise, mit Schadprogrammen Cyberangriffe auf PCs durchzuführen und an Kundendaten zu gelangen. Wie bewusst ist den Bundesbürgern die Gefahr von Datenspionage und was tun sie dagegen? Dieser Frage ist eine umfangreiche Studie der „Stiftung Internetforschung“ im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen nachgegangen. Komplett zu finden ist die Untersuchung ( https://ergodirekt.de/ ) im Internet.

Datenspionage beunruhigt 60 Prozent der Befragten

Knapp 58 Prozent der Befragten machen sich demnach Gedanken über Datenspionage auf ihrem Computer. Diesbezüglich am sorglosesten sind noch die Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren, hier machen sich „nur“ gut 50 Prozent Gedanken über den Datenschutz auf ihrem PC. In der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen steigt dieser Wert auf stolze 61,7 Prozent, bei den 40- bis 49-Jährigen pendelt er sich auf dem allgemeinen Durchschnittswert von knapp 58 Prozent ein. Angst vor dem Missbrauch lässt die Bundesbürger auch beim Umgang mit den eigenen Daten sehr vorsichtig agieren. So haben der Umfrage zufolge lediglich 28,3 Prozent keine Probleme damit, die private Anschrift im Internet preiszugeben.

Angst vor dem Missbrauch lässt die Bundesbürger auch beim Umgang mit den eigenen Daten sehr vorsichtig agieren. So haben der Umfrage zufolge lediglich 28,3 Prozent keine Probleme damit, die private Anschrift im Internet preiszugeben. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

54 Prozent wechseln häufig ihre Passwörter

Für den möglichst effektiven Schutz von Daten auf dem PC gibt es Passwörter. Aber auch der Umgang damit will gelernt sein. So sollte man zum einen nicht überall das gleiche Passwort verwenden. Zum zweiten sind Passwörter sinnvoll, die Sonderzeichen enthalten, nicht im Wörterbuch stehen und länger als acht Zeichen sind. Und drittens sollten Internetnutzer ihre Passwörter möglichst oft wechseln. In dieser Beziehung zeigen sich die von der „Stiftung Internetforschung“ Befragten vorbildlich: Über alle Altersgruppen hinweg wechseln immerhin fast 54 Prozent häufig ihre Passwörter.

„Safety first“ beim Onlineshopping

Onlineshopping ist bequem, dabei kann man nach Feierabend oder am Wochenende auf der Couch liegen, Radio oder Fernseher laufen lassen und währenddessen am Computer in aller Ruhe suchen und vergleichen. Wer beim Interneteinkauf keine unangenehme Überraschung erleben möchte, sollte die Onlineshops allerdings auf die Einhaltung einiger Sicherheitsstandards hin überprüfen. Auch in dieser Hinsicht zeigen sich die Bundesbürger sicherheitsbewusst: 56,5 Prozent der Befragten legen großen Wert darauf, mit bekannten und sicheren Online-Bezahlsystemen wie etwa „PayPal“ oder „ClickandBuy“ ihre Rechnungen im Internet begleichen zu können.


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