Chancen am Arbeitsmarkt nutzen




Metallberufe: Personaldienstleister setzen auf Aus- und Weiterbildung

(djd). Im zweiten Quartal 2014 gab es auf dem ersten Arbeitsmarkt nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bundesweit über eine Million offene Stellen, gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres ist die Zahl um 13,6 Prozent gestiegen. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften bleibt also konstant hoch. Immer häufiger finden Unternehmen nicht die gesuchten Mitarbeiter – das beweist die hohe Zahl offener Stellen. Besonders betroffen vom Fachkräftemangel ist beispielsweise die deutsche Metallbranche.

Beste Chancen für qualifizierte Mitarbeiter

Motivierte und qualifizierte Bewerber in diesem Bereich haben daher bessere Chancen denn je, eine passende Arbeitsstelle und vielleicht sogar den Traumjob zu finden. Durch eine Fort- und Weiterbildung lassen sich die Möglichkeiten gerade in der Metallbranche nochmals deutlich verbessern. Das Bielefelder Unternehmen Piening Personal etwa bietet spezielle Aus- und Weiterbildungen für Metallberufe an. „Unsere Mitarbeiter sollen so geschult werden, dass sie direkt auf den Einsatz bei einem neuen Arbeitgeber vorbereitet sind“, betont Thomas Voß, Projektleiter Aus- und Weiterbildung. Adressen von Niederlassungen im ganzen Bundesgebiet gibt es unter www.piening-personal.de oder unter der kostenfreien Hotline 0800-2521100.

Arbeitsmarkt wird immer anspruchsvoller

Angesprochen werden sollen Jugendliche auf der Suche nach einem qualifizierten Ausbildungsplatz, aber auch andere Bewerber, die sich aktuell um einen Arbeitsplatz bemühen. Thomas Voß: „Wir wollen Jugendliche vor Ort für eine Ausbildung in der Metallbranche gewinnen und zugleich Facharbeiter an eine bestimmte Region binden.“ Das Aus- und Weiterbildungsangebot des Personaldienstleisters sei speziell auch auf Jobchancen in kleineren Unternehmen zugeschnitten. „Wenn die Teilnehmer die Grundlagenschulung erfolgreich beendet haben, stehen die Chancen auf eine Festeinstellung bei uns gut – und damit auf abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem immer anspruchsvolleren Arbeitsmarkt“, so Thomas Voß.

Das Aus- und Weiterbildungsangebot des Personaldienstleisters Piening Personal beispielsweise ist speziell auch auf Jobchancen in kleineren Unternehmen zugeschnitten. Foto: djd/Piening Personal
Das Aus- und Weiterbildungsangebot des Personaldienstleisters Piening Personal beispielsweise ist speziell auch auf Jobchancen in kleineren Unternehmen zugeschnitten.
Foto: djd/Piening Personal

Demografischer Wandel als Ursache für den Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel in Deutschland hat vor allem damit zu tun, dass das Erwerbspotenzial – also die Gesamtzahl der Personen, die theoretisch in der Lage sind zu arbeiten – aufgrund des demografischen Wandels deutlich sinken wird. Die Folge: In mehr als 100 Berufen herrscht nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) bereits heute ein Fachkräftemangel. Besonders groß ist er demnach in technischen Berufen, in der Informatik und im Gesundheitsbereich.



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