Auf los geht’s los




Ratgeber für Berufsanfänger: So startet man richtig versichert

(djd). Nach dem Abschluss des Studiums oder der Ausbildung beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Die meisten steigen direkt in den Beruf ein, einige starten zunächst mit einem Praktikum, wieder andere gönnen sich erst einmal eine Auszeit. Egal was man macht: Mit dem richtigen Versicherungsschutz sind junge Berufsstarter im Fall eines Falles auf der sicheren Seite, viele Policen gibt es auch schon für wenig Geld.

Privathaftpflicht ist unverzichtbar

Die Privathaftpflichtversicherung gehört in jedes „Starterpaket“, denn sie springt ein, wenn anderen versehentlich ein Schaden zugefügt wurde. Schnell ist eine Unachtsamkeit im Straßenverkehr passiert, wenn man beispielsweise als Fußgänger, Fahrradfahrer oder auf Inlineskates unterwegs ist. Ohne Versicherungsschutz kann eine Schadenersatzforderung – insbesondere bei Personenschäden – existenzielle Folgen haben.

Die Mitversicherung in der Privathaftpflicht der Eltern gilt üblicherweise bis zum Ausbildungs- beziehungsweise Studienende. Bei einigen Versicherern sind Kinder jedoch ab einer bestimmten Altersgrenze bereits nicht mehr mitversichert – daher empfiehlt sich ein Blick in die Bedingungen der elterlichen Haftpflichtpolice.

Wer eine eigene Privathaftpflicht abschließt, sollte auf die passende Deckungssumme achten. Dies ist der Betrag, bis zu dem eine berechtigte Leistung im Schadenfall maximal gezahlt wird. Eine hohe Deckungssumme ist sinnvoll, weil gerade bei Personenschäden Schadenersatzzahlungen in Millionenhöhe auf den Verursacher zukommen können.

Ein Einbruchdiebstahl kann schnell auch ein finanzielles Chaos anrichten. Foto: djd/HDI
Ein Einbruchdiebstahl kann schnell auch ein finanzielles Chaos anrichten.
Foto: djd/HDI

Hausratversicherung: Mit dem „Wohnflächenmodell“ auf der sicheren Seite

Auch der erste eigene Haushalt junger Leute birgt oft viele hochwertige Gegenstände, dazu zählen beispielsweise Handy, Laptop, Tablet und Fernseher. Bei einem Feuer-, Einbruchdiebstahl- oder Leitungswasserschaden springt die Hausratversicherung ein. Mit dem sogenannten Wohnflächenmodell ist der Hausrat von Anfang an passend versichert. Im Antrag muss dazu einfach die Wohnungsgröße angegeben werden.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Voller Schutz für kleines Geld

Wer noch keinen Beruf hat, kann auch nicht berufsunfähig werden – meinen viele Berufsanfänger. Dabei ist das Risiko, die Arbeitskraft vor Eintritt des Rentenalters einzubüßen, schon für Studenten erheblich. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein heute 20-jähriger BWL-Student im Laufe seines Lebens berufsunfähig wird, beträgt nach Berechnungen der HDI Lebensversicherung 30 Prozent.

Auf den Staat kann man sich hierbei nicht verlassen. Wer während oder unmittelbar nach der Ausbildung oder dem Studium berufsunfähig wird, bekommt normalerweise keine gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Denn die Voraussetzung dafür ist, dass man zuvor mindestens fünf Jahre lang gearbeitet und Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt hat.

Wirkungsvollen Schutz bietet nur eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese ist bereits für Studenten, Absolventen und Berufsstarter durchaus erschwinglich. Viele Versicherer haben spezielle Produkte für junge Leute entwickelt, die vollen Schutz für kleines Geld bieten.

Ausführliche Informationen und Möglichkeiten zur Beitragsberechnung gibt es unter www.hdi.de/de/privatkunden/ im Internet.

Empfehlenswerter Schutz für Aktive: Private Unfallversicherung

(djd). Die meisten Unfälle, nämlich rund 65 Prozent, passieren nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in der Freizeit. Die gesetzliche Unfallversicherung leistet jedoch nur bei Unfällen, die sich im direkten Zusammenhang mit Beruf, Schule oder Studium ereignen. Berufseinsteiger haben hier nur geringe Entschädigungszahlungen zu erwarten. Freizeitunfälle hingegen sind nur durch die private Unfallversicherung abgedeckt. Weitere Informationen unter www.hdi.de/de/privatkunden/versicherungen/unfall/unfall_allgemein/ im Internet.


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