Schnelles Internet – auch auf dem Land



Neue Antennen sorgen für besseren Zugang zu den Mobilfunkstandards UMTS und LTE

(djd). Bewohner ländlicher Regionen sind von der neuen, schnellen Multimediawelt vielfach abgeschnitten: Wenn überhaupt freie Breitbandanschlüsse verfügbar sind, dann nur mit langsamen Übertragungsraten. So kommt beispielsweise das Onlinekino aufgrund langer Ladezeiten kaum über den Vorspann des Spielfilms hinaus. Da der weitere DSL-Netzausbau gerade in dünn besiedelten Regionen nur zögerlich fortschreitet, weichen immer mehr Internetnutzer auf den Zugang über die Mobilfunknetze aus.

Hindernisse sorgen für Verlangsamung

Ganz gleich, ob es sich um das bereits weit verbreitete UMTS oder den neuen Standard LTE (Long Term Evolution) handelt: Per Mobilfunk werden Geschwindigkeiten beim Versenden von E-Mails oder beim Surfen im Internet möglich, die dem Breitbandanschluss kaum nachstehen – oder sogar noch besser sind. Je nach Provider und Tarif werden bei LTE Datenvolumen von bis zu 100 Mbit/s versprochen. Damit ließe sich schneller surfen als über eine DSL-Leitung. Doch auf dem Weg ins Gebäude raubt jedes Hindernis, wie etwa Stahlbetonmauern oder die Wärmeschutzverglasung, immer ein bisschen mehr an Qualität. Auch wenn das eigene Gebäude ungünstig am Rand der Mobilfunk-Netzzelle liegt, kann dies zu Verlusten führen.

modernes Internet

Schnelles Surfen mit den Kindern ist jetzt auch auf dem Land möglich. Foto: djd/www.funkwerk-breitband.de

Moderne Verstärkertechnologie

Um dennoch einen stabilen Empfang und volle Geschwindigkeiten zu erreichen, gibt es spezielle Verstärkertechnologien wie beispielsweise die “Aktive Antenne” von Funkwerk Dabendorf: Dabei wird eine Außeneinheit am Gebäude befestigt und per Kabel mit einem UMTS-Stick im Inneren verbunden. Durch eine integrierte Richtantenne und eine patentierte Verstärkertechnologie gelangt das Außensignal ohne Verluste ins Haus. Für schnelles Surfen mit dem neuen Mobilfunkstandard ist bereits eine spezielle LTE-Außenantenne erhältlich, die auf ähnliche Weise genutzt wird. Ist das Signal erst einmal im Haus, versorgt es problemlos mehrere Computer. Die Leistung reicht selbst für modernes Onlinekino und Internetfernsehen ohne Ruckeln oder auch für komplette Firmennetzwerke aus. Unter www.funkwerk-breitband.de gibt es weitere Informationen und Bezugsquellen.

Fachbegriffe rund ums mobile Internet

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bezeichnet den Mobilfunkstandard der dritten Generation, auch als “3G” bekannt. Seit 2004 wird dieser Übertragungsweg in Deutschland kommerziell genutzt und ist heute fast flächendeckend verfügbar. LTE (Long Term Evolution) ist bereits die Nachfolgegeneration, die noch schnellere Datenraten verspricht und in den kommenden Monaten sukzessive eingeführt wird. Seit 1. Juni 2011 ist mit Köln in der ersten deutschen Großstadt ein LTE-Netz verfügbar.


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Der Roboter als Freund und Helfer


In Bielefeld wird zur Alltagstauglichkeit der künstlichen “Butler” geforscht

(djd). Die goldenen Jahre selbstständig in den eigenen vier Wänden verbringen: Das wünschen sich die Bundesbürger für ihren Ruhestand. Haushaltsroboter könnten in einigen Jahren dazu beitragen, älteren und pflegebedürftigen Menschen diesen Wunsch zu erfüllen. Denn die künstlichen “Butler” sind in der Lage, viele Alltagsaufgaben zu übernehmen. Ein Expertenteam der Universität Bielefeld etwa forscht und tüftelt daran, die Technik einfach, sicher und leicht bedienbar zu machen. “Natürlich werden Roboter Menschen und persönliche Nähe nicht ersetzen können, aber sie könnten im wahrsten Sinne des Wortes einer pflegebedürftigen Person unter die Arme greifen”, schildert Roboterforscher Frederic Siepmann seine Vision.

Roboter

In einer Musterwohnung lernt Roboter "ToBi" neue Aufgaben, die sich an realistischen Szenarien im Haushalt orientieren. Foto: djd/Frederic Siepmann


Mehr als 300 Wissenschaftler arbeiten am CITEC, dem Exzellenzcluster “Kognitive Interaktionstechnologie” an der Universität Bielefeld, an solchen technischen Lösungen für morgen. Auch in der Medizin können Roboter zum Freund und Helfer werden. Frederic Siepmann: “Ich denke, es wird Roboter geben, die Chirurgen unterstützen können, da sie zum Beispiel in der Lage sind, auf den Bruchteil eines Millimeters genau ein Instrument zu führen.” Bis zur Marktreife, räumt der Forscher ein, dürfte es noch einige Jahre dauern. Doch zahlreiche Prototypen aus Bielefeld kommen schon heute in verschiedenen Anwendungen zum Einsatz. Unter www.bielefeld-bewegt.de gibt es mehr Informationen.


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Sicher unterwegs im Internet



Experten geben Tipps zum richtigen Umgang mit dem World Wide Web

(djd). Das Internet ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken: Überweisungen werden via Onlinebanking ausgeführt, die Winterstiefel für die Familie bestellt man im Netz, und auch Versicherungen werden immer häufiger im Word Wide Web abgeschlossen. Das alles ist so praktisch, dass immer mehr Menschen auf diesen Komfort nicht mehr verzichten möchten. Doch Meldungen über zunehmende Betrügereien im Netz machen vielen Verbrauchern Angst. Viel Aufsehen erregten in der jüngsten Zeit Meldungen über das sogenannte Phishing, von dem grundsätzlich jeder Internetsurfer bedroht ist.

Gesundes Misstrauen kann helfen

Wie funktioniert Phishing? Achim Plattner, Experte im E-Business-Bereich bei den Ergo Direkt Versicherungen, Fürth, erklärt die Zusammenhänge: “Beim Phishing versuchen Dritte mit krimineller Absicht, an sensible Daten eines Internetbenutzers zu gelangen.” Typisch sei die Nachahmung des Designs einer vertrauenswürdigen Stelle, so dass man nicht direkt erkenne, dass es sich um Phishing handelt. Dort werden die Nutzer dann aufgefordert, Benutzernamen und Passwörter einzugeben – etwa die Daten ihrer Kreditkarte. Diese Daten werden dann missbräuchlich genutzt. Gesundes Misstrauen könne helfen, nicht auf solche Tricks hereinzufallen.

Gefahr im Internet

Viel Aufsehen erregten immer wieder Meldungen über das sogenannte Phishing. Dabei versuchen Dritte mit krimineller Absicht, an sensible Daten eines Internetbenutzers zu gelangen. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Auf sichere Übertragungswege achten

Sorgen machen sich Verbraucher auch über das Bezahlen im Internet. Nicht überall kann man auf Rechnung kaufen. Viele Menschen fühlen sich daher unsicher, wenn es um das Begleichen der Rechnung per Kreditkarte geht. “Es kommt auf die Übermittlung der Daten an und auf den Umgang mit den Daten beim Verkäufer”, sagt Jochen Plett, Rechtsanwalt in Hamburg, Experte für IT- und Internetrecht. Sichere Übertragungswege über “https” und Verschlüsselungen seien hilfreich.

Aber auch die Sicherheit der eigenen Daten ist wichtig. Stefan Staub, Datenschutzbeauftragter und Vorstandsmitglied des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e. V., weist darauf hin, dass Verbraucher prinzipiell nur die Daten angeben müssen, die zwingend für die Abwicklung des Geschäfts notwendig seien.

Rechtsschutz für den Fall der Fälle

Wenn wirklich einmal etwas passiert beim Shoppen im Internet und man sich über einen Kaufvertrag oder eine Ersteigerung vor Gericht streiten muss, dann hilft eine Rechtsschutzversicherung. Hans-Jürgen Niehues, Jurist und Rechtsschutzexperte, leitet die Leistungsabteilung der D.A.S. in Hamburg. Er weist darauf hin, worauf man bei der Auswahl einer solchen Police achten sollte: “In solchen Fällen helfen spezielle Rechtsschutz-Internet-Produkte wie etwa unser Internet-Rechtsschutz. Das ist der “Surf-Airbag” für im Internet privat abgeschlossene Verträge.”


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